Der minimalistische Schreibtisch

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Minimalismus ist in aller Munde. Egal, ob es um die Garderobe geht oder die Einrichtung des Badezimmers. Warum er aber für deinen Lernerfolg ausschlaggebend sein, kann liest du im folgenden Beitrag.

Weniger ist mehr

Das gilt für Kuchen, genauso wie für den Platz, an dem für Schule, Ausbildung oder Uni gearbeitet werden soll.

“Das ist mein kreatives Chaos” behaupten die einen und andere sind fest davon überzeugt, dass solange der College-Block noch Platz auf der Unterlage findet, ist Platz genug zum Lernen.

Egal, ob man am eigenen Schreibtisch, am Küchentisch oder in Omas guter Stube zu lernen versucht: Je weniger Gegenstände auf der Arbeitsfläche liegen, umso weniger ist unser Gehirn versucht Ablenkung zu finden.

So ein Arbeitsplatz sieht einladend aus, aber für dein Gehirn verspricht er viel Ablenkung von der eigentlichen Aufgabe

Natürlich ist es verlockend, und ja! – auch total gemütlich, sich in Wohlfühlatmosphäre umrahmt von Kinkerlitzchen, Fotos und Andenken an die Arbeit zu machen. Da schwingt immer ein bisschen Hoffnung mit, dass die Qual unendlicher Lernstunden vielleicht doch ein wenig abgemildert wird.

Wird sie nicht.

Im Gegenteil. Die Aufmerksamkeit wird zwangsläufig von all den netten Dingen in der unmittelbaren Lernumgebung von dem meist nicht so furchtbar spannenden Lernstoff abgelenkt. “Hach, war das schön mit Susanne auf Malle, mensch, ich war ja so braun…”

Ein wenig aufwändiger, aber äußerst wirkungsvoller Schritt in Richtung mehr Konzentration, mehr Fokus heißt: Minimalismus am Arbeitsplatz!

Was gehört auf den Schreibtisch?

Umso weniger Gegenstände sich auf dem Arbeitsplatz befinden, umso weniger Ablenkung findet das Gehirn. Also: Nur das Nötigste.

  • Eine ausreichend helle Lampe
  • PC (wenn für die Arbeit unmittelbar nötig)

Häh, was? Das wars? Aber, aber, AAAAAABER!

Nein. Das wars. Alles weitere, wie all die bunten Stifte, die man vielleicht zum Anstreichen braucht, und Heftklammern und Notizzettel und erst recht und am allerwichtigsten (aber dazu demnächst ein gesonderter Beitrag) das Smartphone gehören nicht auf die Arbeitsfläche. Dafür gibt es Schreibtischschubladen und im Fall des Smartphones gilt: Je weiter weg, umso besser.

Je weniger Ablenkung ihr eurem Gehirn anbietet, umso mehr wird es sich auf die Aufgabe, die vor euch liegt, konzentrieren.

Und falls man in der Küche arbeitet: kein Geschirr, keine Rechnungen, keine Kunstwerke von kleinen Geschwistern, sonst ertappt man sich schnell dabei sorgfältig Name des Geschwisterchens, das Datum und eine detaillierte Interpretation des Kunstwerks in Schönschrift auf der Rückseite zu vermerken, anstatt sich mit linearer Algebra zu befassen.

Okay, ich übertreibe, aber du verstehst, worauf ich hinaus will.

Alles was potenziell ablenken kann, wird dein Gehirn auch ablenken. Wird deine Aufmerksamkeit anziehen, wie ein Magnet. Darum Arbeitsfläche komplett abräumen und am Besten nochmal feucht abwischen, bevor dir zwischen Aufgabe 2c und 2d aufgeht, dass du unbedingt erst noch putzen musst, bevor es weiter geht.

Was zum effektiven Arbeiten benötigt wird…

…ist wirklich nicht viel. Natürlich spielen auch der Standort eures Arbeitsplatzes, die Lärmumgebung und vieles mehr eine große Rolle beim Thema Konzentration. Aber mit einem aufgeräumten, minimalistischen Schreibtisch seid ihr eurem ablenkungshungrigen Gehirn einen guten Schritt voraus. Und ihr habt Platz für die Unterlagen, die zum Arbeiten notwendig sind.

Viel Erfolg wünscht dir, Denise

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